Leiden Sie unter einem Kontaktabbruch zu Ihren Kindern oder Eltern?
Haben Sie keinen Kontakt zu Ihren Enkeln?
Kennen Sie den Grund für den Kontaktabbruch nicht?
Möchten Sie den Kontakt wieder aufbauen?
Würden Sie gerne mit der Situation besser umgehen können?
Hierzu biete ich verschiedene Treffen, Workshops und Einzelgespräche (persönlich, telefonisch, online) an.
Ich biete Ihnen persönliche, telefonische oder Online-Beratungen, um die Ursachen des Kontaktabbruchs zu analysieren und Lösungen zu entwickeln.
Treffen Sie andere Betroffene und profitieren Sie vom gemeinsamen Austausch.
In diesem Seminar besprechen wir mögliche Gründe für einen Kontaktabbruch. Es werden Wege aufgezeigt, wie eine vorsichtige Annäherung wieder möglich werden kann.
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann über die eigene Situation berichten. Gemeinsam suchen wir nach individuellen Lösungsansätzen. Die Kinder der Betroffenen werden zu einem kostenlosen Beratungsgespräch eingeladen, persönlich oder telefonisch.
Nach etwa acht Wochen wird ein gemeinsames Treffen zwischen Eltern und Kindern auf neutralem Boden mit Coaching angestrebt.
Die Seminare finden mehrfach im Jahr statt, sowohl in Präsenz als auch online über Teams.
Anmeldung ganz einfach über:
eheundfamilienberatung@gmx.de
Mehrere Betroffene aus unserer Selbsthilfegruppe teilen ihre Geschichten anonym und ehrlich.
„Es ist wichtig, nicht aufzugeben, auch wenn die Kinder ablehnend und voller Vorwürfe sind. Familie ist das Wichtigste, was wir haben."
— Eine Mutter aus der Selbsthilfegruppe
Weitere Erfahrungsberichte geben Einblicke in unterschiedliche Situationen von Eltern und Kindern, die einen Kontaktabbruch erlebt haben.
Als meine Tochter vor ca. acht Jahren sagte, Sie wolle ihrem Vater mal die Meinung sagen und ihm einen Brief schreiben, dachte ich, das ist gut so.
Doch muss dadurch soviel wieder ins Bewusstsein gekommen sein, dass sie mir dann sagte, sie wolle nicht mehr nach Hause kommen, um ihren Vater nicht mehr sehen zu müssen.
Anfangs dachte ich mir gar nicht so viel dabei, ich dachte, sie braucht Abstand, es ist eine Phase.
Wir trafen uns dann immer außerhalb. Dabei habe ich sie auch angesprochen, dass sie doch wieder Schritte tun sollte um die Situation zu lösen.
Doch darauf hin, hat sie jeglichen Kontakt abgebrochen, auch zu mit, ihrer Mutter und ihren Brüdern.
Lediglich den Whats-App kontakt hatte ich noch. Doch sie reagierte weder auf Anrufe oder Textnachrichten.
Doch immer zu Weihnachten / Geburtstage habe ich ihr ein Päckchen geschickt. Doch eines Tages, schrieb sie mir, dass sie umgezogen sei. Die Bitte, mir ihre neue Adresse zu schicken, lehnte sie ab. Das war der Tiefpunkt in unserem Verhältnis. Ich hatte Panik, dass ich irgendwann nichts mehr von ihr hören werde. Je länger dieser Zustand dauern würde, je weiter entfernt man sich von einander.
In der Zeitung bin ich dann auf eine Annonce von Anja Sernau aufmerksam geworden. Sie bietet Treffen für verlassene Eltern an, bei denen man sich austauschen kann.
Ich habe an diesen Treffen teilgenommen und es hat mir gut getan, mit meinem Problem und meinen Ängsten nicht alleine zu sein.
Als ich meine Tochter angeschrieben hatte, ob sie bereit wäre, an einem Vermittlungsgespräch teilzunehmen, willigte sie überraschender Weise ein. Das erste Gespräch war schwer, es kamen ihrerseits viele Vorwürfe.
Doch sie traf sich dann bei Frau Sernau auch mit ihrem Bruder. Bei diesem Treffen kam dann doch ein Durchbruch, sie hörte auch mal seine Sicht der Dinge und seine Erlebnisse und wie er damit umging.
Meine Tochter war dann bereit, sich mit mir zu treffen und wir haben wieder regelmäßigen Kontakt. auch zu ihrem Bruder hat sie wieder Kontakt aufgenommen.
Leider ist sie momentan noch nicht bereit, mit ihrem Vater zu sprechen. Aber wir haben einen wichtigen Schritt der Aussprache und Annäherung gemacht.
Es ist wichtig, nicht aufzugeben, auch wenn die Kinder ablehnend und voller Vorwürfe sind. Als Eltern hat man das Gefühl, ich habe doch getan, was ich konnte. und jetzt diese Ablehnung und Vorwürfe.
Kinder, Familie ist das wichtigste was wir haben, was uns Menschen verbindet. Trotz allem Schmerz sollte man niemals aufgeben. Es ist ein guter Weg, sich Hilfe zu holen und Menschen mit einzubeziehen, die den Konflikt von außen betrachten und vor allem auch eine Brücke sein können.
Meine Tochter hat zu Anja einen guten Draht gefunden und das war mit Sicherheit auch ein entscheidender Faktor, dass sie sich öffnen konnte und wir wieder mit einander reden können.
Ich hoffe für alle Familien, dass es Hoffnung gibt und man sich nicht fallen lässt, sondern die Suche nach der Beziehung zu unseren Kindern bleibt.
Als der Kontaktabbruch zu unserem Kind stattfand, brach für mich eine Welt völlig zusammen.
In meiner Not sprach ich mit verschiedenen Fachleuten. Nirgendwo hatte ich das Gefühl, wirklich abgeholt zu werden oder bei der richtigen Anlaufstelle gelandet zu sein. Annäherung und Versöhnung schienen kein Thema zu sein.
Ich versuchte, unser eigenes Verhalten kritisch zu hinterfragen. Nachdem einige Zeit vergangen war und wir uns weitgehend an den allgemeinen Ratschlägen orientiert hatten, unser Kind in Ruhe zu lassen, seine Grenzen zu respektieren und keinen Druck auszuüben, wurde mir klar, dass es so nicht weitergehen konnte.
Über ChatGPT bin ich schließlich auf Frau Sernau aufmerksam geworden. Für mich war das ein großer Glücksfall. Sie antwortete sehr schnell, nahm sich Zeit und begegnete mir mit viel Empathie. Man merkte sofort, dass sie Menschen wirklich helfen möchte.
Sie war immer positiv und gab die Hoffnung nie auf. Sie sagte oft, dass die vergehende Zeit verlorene Zeit sei und dass auch Kinder unter einem Kontaktabbruch leiden.
Natürlich gab es auch Phasen, in denen wir nicht weiterwussten. Es gab Momente, in denen ich die Hoffnung wieder völlig verloren hatte. Doch der Wunsch, eines Tages wieder Kontakt zu unserem Kind zu haben, ließ mich nicht los.
Immer wieder entstanden neue Gespräche und Gedanken, und gemeinsam mit Frau Sernau ergaben sich neue Möglichkeiten. Mit dem Gefühl, etwas getan zu haben, konnte ich zunächst besser weiterleben.
Schließlich meldete sich unser Kind wieder bei uns.
Im Nachhinein sehe ich, dass es sich lohnt zu kämpfen, auch wenn die Hoffnung zeitweise verloren scheint. Man darf nicht aufgeben und muss immer dranbleiben.
Ich habe zuerst nur den Kontakt zu meinem Vater abgebrochen, nachdem er mich über 20 Jahre lang emotional missbraucht hatte. Eigentlich wollte ich das nie, aber ich sah keinen anderen Weg, mich zu schützen.
Alles fing mit einem Brief an, den ich ihm mit 19 Jahren geschrieben hatte. Erst mit 23, nach meinem Studium und mit meiner finanziellen Unabhängigkeit, traute ich mich, ihm diesen Brief zu geben. Es war ein Hilfeschrei. Ich erklärte ihm, dass die Beziehung zu ihm für mich sehr schwer ist und dass ich ihm nicht böse bin, sondern gemeinsam mit ihm alles aufarbeiten möchte. Ich sagte ihm auch, dass ich weiß, dass er Liebe vielleicht nicht besser zeigen kann, wir aber daran arbeiten könnten. Doch er gab mir zu verstehen, dass er nie in Therapie gehen werde, und versuchte, mich mit Ausreden zu besänftigen.
Wir führten viele Gespräche, doch ich hatte das Gefühl, gegen eine Wand zu reden. Nach jahrelangen Versuchen, mit ihm darüber zu sprechen, Grenzen zu setzen, wiederholten Grenzverletzungen seinerseits und eigener Therapie habe ich es schließlich geschafft, den Kontakt zu ihm abzubrechen. Für mich war und ist es immer noch eine riesige Erlösung, diesen Schritt gegangen zu sein.
Meine Eltern sind noch zusammen, obwohl sein Verhalten auch in ihrer Ehe zu massiven Problemen führt. Meine Mutter war und ist ein großer Anker in meinem Leben. Sie war immer liebevoll und verständnisvoll. Gleichzeitig hat sie ein starkes Bedürfnis nach Familie, Sicherheit und Frieden. Der Konflikt zwischen mir und meinem Vater hat sie deshalb sehr mitgenommen. Gleichzeitig hat sie viel von dem Missbrauch in meiner Kindheit nicht sehen wollen und konnte mich dadurch nicht wirklich beschützen.
Meine Mutter redete immer wieder auf mich ein, dass Familie für immer sei und man sie sich nicht aussuchen könne. Sie sagte, dass jede Familie ihre Konflikte habe, und teilte mir ihre verständliche Traurigkeit über mein Wegbleiben von Familienfeiern immer wieder eindringlich mit. Das setzte mich massiv unter Druck, weil ich meine Mutter nicht verletzen wollte, meine Grenzsetzung sie aber immer wieder verletzte.
Ich versuchte oft, mit ihr über diese Zwickmühle zu sprechen, doch die Gespräche drehten sich im Kreis. Nach jedem Kontakt mit ihr fühlte ich mich zerrissen, traurig und ausgelaugt. So brach ich nach vielen Gesprächsversuchen, missachteten Grenzen und verheulten Abenden schließlich auch den Kontakt zu ihr ab.
Nicht, weil sie mir egal war. Im Gegenteil: Weil mir ihr Schmerz so naheging und weil mir ihre Grenzverletzungen so wehtaten. Ich liebe meine Mutter über alles und habe sie auch während der Zeit des Kontaktabbruchs immer geliebt. Ich habe so viel an sie gedacht, so viel um sie geweint und gleichzeitig das Gefühl gehabt, dass sie meinen Schmerz nicht sieht.
Natürlich habe ich den Kontakt abgebrochen. Ich habe diese Entscheidung getroffen, ich war verantwortlich dafür, und trotzdem habe ich sehr darunter gelitten. Ich liebe meine Mutter, aber ich liebe eben auch mich. Wir beide zusammen funktionierten nicht mehr. Deshalb musste ich mich entweder für sie oder für mich entscheiden. Ich habe mich für mich entschieden und würde es jederzeit wieder tun.
Ich war sehr froh zu hören, dass meine Mutter in dieser schweren Zeit regelmäßig eine Selbsthilfegruppe für verlassene Eltern bei Anja Sernau besucht hat. Anja trat dann in Kontakt mit mir. Zunächst war es zwischen meiner Mutter und mir trotzdem nicht leicht. Dann versuchte ich, wieder Kontakt zu meinem Bruder aufzubauen.
Ich bin sehr froh, dass ich mit Hilfe von Anja Sernau zunächst wieder den Kontakt zu meinem Bruder aufnehmen konnte. Durch das Vertrauen, das ich ihm wieder neu geben konnte, schaffte ich es schließlich auch, den Kontakt zu meiner Mutter wieder aufzunehmen.
Am Anfang war ich misstrauisch, doch meine Mutter respektiert endlich meine Grenzen und setzt sich meinem Vater gegenüber durch. Ich bin unendlich froh, meine Mutter wieder in meinem Leben zu haben. Wir fliegen sogar zum ersten Mal zu zweit allein für mehrere Tage in den Urlaub.
Verlassene Eltern – ein Tabuthema bekommt Aufmerksamkeit
Am 27. März 2025 hat die Badische Neueste Nachrichten über meine Arbeit mit verlassenen Eltern berichtet. Es freut mich sehr, dass dieses schwierige und oft tabuisierte Thema damit mehr Aufmerksamkeit bekommt.
Im Artikel erzähle ich von meinen Erfahrungen als Beraterin und darüber, wie wichtig es ist, offen über Kontaktabbrüche in Familien zu sprechen – und sich Hilfe zu holen.
Verlassene Eltern – ein Tabuthema bekommt Aufmerksamkeit
Am 2. Juli 2025 hat Stadt Land Mama über meine Arbeit mit verlassenen Eltern berichtet. Im Artikel erzähle ich von meinen Erfahrungen als Familienberaterin und davon, wie wichtig es ist, die Hintergründe eines Kontaktabbruchs zu verstehen – und mit Unterstützung neue Wege aufeinander zuzugehen.
Kontaktabbruch: So können sich Kinder und Eltern wieder annähern
Stadt Land Mama hat ein ausführliches Interview mit mir zum Thema Kontaktabbruch in Familien veröffentlicht. Darin spreche ich über die Gründe, die hinter einem Kontaktabbruch stehen können, über die Perspektiven von Eltern und erwachsenen Kindern und darüber, welche Schritte eine vorsichtige Annäherung wieder möglich machen können.Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie gegenseitiges Verständnis entstehen kann, ohne die Verletzungen einer Seite zu übergehen.
Unsere Gruppentreffen bieten Ihnen die Möglichkeit, Erfahrungen mit anderen Betroffenen auszutauschen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Individuelle Beratung, die auf Ihre persönliche Situation eingeht und konkrete Strategien für den Umgang mit Kontaktabbrüchen entwickelt.
Flexibel und ortsunabhängig: Beratung, die sich Ihren Bedürfnissen anpasst – per Videoanruf oder E-Mail.
Während meiner Ausbildung bei einer Nachrichtenagentur habe ich Wirtschaftswissenschaften studiert und mich später im Immobiliensektor selbständig gemacht.Scheidungen und damit ein Zerbrechen von Familien waren in den meisten Fällen der Grund für den Verkauf von Immobilien, die ich anbieten sollte. Das hat mich dazu bewogen meinen Job zu wechseln und stattdessen Familien zu unterstützen. Ich absolvierte ein Studium für Ehe- und Familienberatung sowie kinderpsychologische Beratung.
Außerdem schloss ich eine Ausbildung in systemischer Beratung am systemischen Institut in Karlsruhe ab. Zusätzlich besuchte ich viele Seminare und Fortbildungen auch im Bereich Seelsorge. Seit vielen Jahren bin ich nun
Ehe- und Familienberaterin.
In der letzten Zeit bekam ich immer mehr Anfragen von verlassenen Eltern.
Das Leid scheint hier sehr groß zu sein. Durch Fachliteratur und vielen persönlichen Gesprächen mit Betroffenen, sowohl Eltern als auch Kindern, habe ich die Perspektive aller Beteiligten kennen gelernt. Es gibt viele Ansätze für Betroffene die Gründe für die eigene Sichtweise zu ändern, den ersten Schritt zu gehen, zu verzeihen (auch sich selber), etwas zu verändern und wieder ein gemeinsames Leben zu führen.
In den meisten Fällen gelingt es auch, sich wieder anzunähern. Aber falls nicht, kann man auch andere Wege finden um trotzdem ein erfülltes Leben zu führen. Gerne versuche ich Ihnen zu helfen!
Gruppentreffen organisiere ich in meinem Büro oder in Opera Coworking, Baden-Baden (neben dem Festispielhaus) oder auch in Kirchengemeinden im Schwarzwald. Treffen in Kirchengemeinden sind teilweise kostenlos. Workshops für Verlassene Eltern biete ich auch in der Volkshochschule Karlsruhe an.
Anmeldung und Nennung von Terminen bzw. individuelle Termine können Sie telefonisch ausmachen (0176 76495166) oder über E-Mail an eheundfamilienberatung@gmx. de



Anmeldung und Nennung von Terminen bzw. Individuelle Termine können Sie telefonisch ausmachen +49 176 76495166 oder über E-Mail an eheundfamilienberatung@gmx.de
Gerne bin ich Ihnen bei der Suche nach einem Hotel behilflich. In Kürze entsteht hier eine Liste von Hotels, die ich empfehlen würde
Gestalten Sie für Ihre Enkel ein Buch - mit Erinnerungsfotos, mit Lieblingsrezepten, mit Fotos von sich, mit guten Wünschen, Gutscheinen für ein Geschenk oder gemeinsame Unternehmungen und füllen Sie den kleinen Umschlag am Ende es Buches mit einem Brief, Geld oder irgendetwas, was das Kind erfreuen könnte.
Dieses Buch hat folgende Vorteile:
- während der Gestaltung fühlen Sie sich dem Enkel/Enkelin nahe
- die Kinder freuen sich und sehen Bilder ihrer Großeltern, kochen vielleicht die Gerichte nach, sehen was die Großeltern unternehmen, freuen sich vielleicht auf gemeinsame Unternehmungen
- die Eltern bzw. die eigenen Kinder sehen die Bemühungen der Großeltern und sie werden wieder in Erinnerung gerufen.
Das Buch kostet 15,- EUR + Porto und kann bestellt werden.
